Gemeinde Igersheim

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Zukunftsstadt 2030+

2. Bürger-Workshop zum Thema „Bauen, Wohnen, Leben“ war sehr ergebnisreich!

Am vergangenen Mittwoch fand der 2. Bürger-Workshop im Rahmen des Wettbewerbs Zukunfts-stadt statt. Gut 40 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil um Ideen und Wege für eine noch attrak-tivere Zukunft Igersheims zu finden - darunter auch einige Jugendliche und Senioren!
Leonié Franzen von der STEG Stadtentwicklung aus Heilbronn und Melanie Eisner vom Büro Klärle machten durch ihre Bestandsanalyse bewusst, dass die Bevölkerung auch in Igersheim schwindet – wenn auch geringer als in anderen Kommunen im ländlichen Raum. Die Differenz zwischen Sterbefällen und Geburten wird seit dem Jahr 2004 stets größer. Immer mehr Häuser stehen leer, die Bevölkerung wird älter. Daten, die keinen erstaunen, doch denen entgegen zu wirken ist!
Frau Prof. Dr. Wintergerst von der Hochschule Würzburg/Schweinfurt führte durch den Workshop-Abend, der geprägt war von vielen Ansätzen, wie sich Igersheim positionieren muss, um dem demografischen Wandel zu trotzen. Der Trend zur Außenentwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt sich auch in Igersheim und seinen Ortsteilen: Immer mehr Häuser im Ortskernbereich stehen leer oder werden nur noch von wenigen (zunehmend älteren) Personen bewohnt. Die Bausubstanz im Dorfkern wird untergenutzt; auf der anderen Seite ist es schwer, Wohnraum zu mieten odar gar zu erwerben! Eine Entwicklung, die es umzukehren gilt, wenn wir uns im Main-Tauber-Kreis positionieren wollen. Ein belebter Dorfkern trägt nicht unwesentlich zur Lebensqualität bei, darüber waren sich alle Teilnehmer einig. So wurde gemeinsam überlegt, an welchen Stellen bereits gute Ansätze zu den Themen „Bauen im Bestand“, „Wohnangebote für den kleinen Geldbeutel“, „Wohnbedürfnisse für Familien und Senioren erfüllt?!“ und „Wohnraum für die gesamte Altersspanne angepasst?!“ vorhanden sind und an welchen Bereichen noch gearbeitet werden muss. Wichtig sei die Gesinnung in der Bürgerschaft, dass untergenutzte Gebäude in Zukunft sinnvoll ausgenutzt oder umgebaut werden um weiteren Wohnraum zu schaffen. Neue Wohnfor-men zwischen Jung und Alt könnten ein Ansatz sein; hierbei könnte man sich gegenseitig unter-stützen und Synergien nutzen.
Bürgermeister Frank Menikheim dankte abschließend herzlich allen Teilnehmern, die sich sehr engagiert in die Workshops eingebracht haben. Es gilt nun für die verantwortlichen Akteure, den Strauß an Ideen zu verarbeiten, sodass Igersheim kein Projekt für die Schublade durchführt, son-dern die Zukunft anpackt! Die erste Phase der „ZukunftsStrategie Igersheim 2030+“ wird im März 2016 ablaufen, die Bürger werden im Frühjahr 2016 schließlich über die Ergebnisse der Strategie-findung informiert.

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