Gemeinde Igersheim

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Vandalismus im Bereich Waldkindergarten / Schützenhaus

Gegen chillende Jugendliche ist prinzipiell überhaupt nichts einzuwenden. In Zeiten von Corona ist es für die Heranwachsenden sicherlich nicht ganz leicht, sich in ihrer Freizeit sinnvoll zu beschäftigten. Was liegt da für sie also näher, als gemeinsam abzuhängen und ein paar vergnügliche Stunden miteinander zu verbringen?

Wenn diese „Partytime“ jedoch einhergeht mit mutwilliger Sachbeschädigung und darüber hinaus zu einer enormen Gefahrenquelle für Kleinkinder avanciert, dann ist dies nicht mehr hinzunehmen. Die Gemeindeverwaltung von Igersheim hat deshalb jetzt – im Übrigen bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen – bei der Polizei in Bad Mergentheim Anzeige gegen Unbekannt gestellt, in der Hoffnung, das im Rathaus sowie beim Revier in der Kurstadt Hinweise auf die Verursacher eingehen.
 
Der Bereich Waldkindergarten/Schützenhaus ist ein beliebter Treffpunkt von Jugendlichen. Und unter ihnen vermuten Polizei und Gemeindeverwaltung auch jene Vandalen, die deutlich sichtbar ihre Spuren hinterlassen haben – vor allem auf dem direkten Areal rund um den Waldkindergarten. Wenn sie abfeiern, fließt bisweilen auch Alkohol. Und dies ist Bauhof-Leiter Hermann Michel und seinen Mitarbeitern ein Dorn im Auge: „Im Bereich des dortigen Sitzkreises und des Bauwagens sowie im angrenzenden Wald liegen leere Bierflaschen zuhauf, viele davon zerschlagen“, ärgert sich Michel. Dies sei um so schlimmer, weil dies eigentlich das Freigelände der Kindergartenkinder zum Spielen ist. Doch es mutiere für sie und ihre Erzieherinnen zu einer immer größeren Gefahr, „weil es inzwischen nahezu unmöglich ist, auf dem Waldboden alle Scherben zu finden, um sie wegzuräumen.“ Wenn es nach draußen geht, seien die Kids einem enormen Risiko ausgesetzt, sich ernsthaft zu verletzen. Und dies sei so nicht mehr hinnehmbar.

Mindestens ein Kindergartenkind hatte dieser Tage ohnehin Riesenglück, sich nicht schwer verletzt zu haben. Mutmaßlich ist es auch die Tat feiernder Heranwachsender, die in unmittelbarer Nähe zum Waldkindergarten eine massive Sitzbank aus ihrer Verankerung gerissen haben. Mehrere Kinder seien bei einem kleinen Ausflug dorthin gerannt und auf die beschädigte Bank geklettert. Mindestens eines, so Michel, sei dann kopfüber nach hinten auf den Waldboden gefallen, blieb aber wohl unverletzt. Hierbei handele es sich keinesfalls mehr um einen „Dummen-Junge-Streich“, so der Bauhof-Chef, weswegen dies jetzt erneut angezeigt worden sei.
 
Bereits vor wenigen Wochen war das erste Mal die Polizei eingeschaltet worden, als der Bauwagen des Waldkindergartens mutwillig beschädigt worden war. Es gehe hier nicht darum, die Jugend unter Generalverdacht zu stellen, lässt Michel durchblicken. Doch solch ein Verhalten sei nicht zu dulden – und er hoffe, wie die gesamte Gemeindeverwaltung, dass die Verursacher rasch ermittelt werden können.
 
Als „sehr bedauerlich“ bezeichnet Bürgermeister Frank Menikheim diesen nicht hinzunehmende Verhalten einiger Vandalen, zumal „dies die Allgemeinheit mit den Kosten belastet.
 
Die Bad Mergentheimer Polizei habe jetzt angekündigt, in Igersheim verstärkt Streife zu fahren, schließlich sei mit solch einem Tun eine rote Linie deutlich überschritten, lässt Hermann Michel abschließend durchblicken.

Wer die Verursacher dieser Taten kennt, sollte sich nicht scheuen, sich umgehend mit dem Polizeirevier in Bad Mergentheim, Telefon 07931/54990, oder der Gemeindeverwaltung im Rathaus Igersheim, Telefon 07931/4970, in Verbindung zu setzen.
 
Bild + Text: Klaus Mende

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