Gemeinde Igersheim

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30.6.: Eröffnung Kultur-Radweg "Dreiländereck". Mitradeln erwünscht!

Mitradeln erwünscht:
 
30.6.: Einweihung Kultur-Radweg „Dreiländereck“
„Rüwer und nüwer durch das alte Büttharder Amt“
 
Am Sonntag, 30. Juni, wird ein neuer Radweg eingeweiht, der auch durch unsere Gemeinde führt: Der 109. Europäische Kultur-Radweg „Dreiländereck“.  
Die gesamte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, mitzuradeln und sich auf höchst interessante Spurensuche zu begeben.
 
Der Kultur-Radweg „Dreiländereck“ führt durch die Ortschaften des ehemaligen „Amt Bütthard“, zu dem jahrhundertelang auch unsere Ortsteile Bernsfelden mit Bowiesen und Simmringen gehört haben, bevor die Ortschaften des „Amt Bütthard“ sich am Ende des Alten Reiches 1803 plötzlich in drei verschiedenen Ländern wiederfanden: in Baden, Württemberg und Bayern.

Auch Bernsfelden, Bowiesen und Simmringen zeigen ihre Schätze

Dieser Kultur-Radweg verbindet, was eine lange gemeinsame Tradition hat: die Franken am Rande des Ochsenfurter Gaus mit ihrer fränkischen Lebensart, kulturellen und sprachlichen Gemeinsamkeiten.  Die Gemeinde Igersheim unterstützt dieses Gemeinden und Länder und vor allem Menschen verbindende Projekt sehr gerne und bedankt sich bei den beteiligten Einwohnern in Bernsfelden, Simmringen und Bowiesen, die ihr Wissen zur Ortsgeschichte eingebracht und Projektleiter Dr. Gerrit Himmelsbach (Projektleiter Fränkische Kulturwege an der Universität Würzburg)  und Kira Schmitz (Allianz Fränkischer Süden) unterstützt haben.
 
Auf ca. 35 km Wegstrecke können die Radler zwischen wogenden Feldern, verträumten Örtchen mit gepflegten Häusern und Höfen, Streuobstwiesen und Wäldern so manchen verborgenen Kultur-Schatz entdecken: Wegkreuze, Bildstöcke, kleine verträumte Kapellen und Kirchlein. Rechtzeitig zur Einweihung am Sonntag ist nun die Ausschilderung des Weges abgeschlossen, in den beteiligten Ortschaften wurden Hinweistafeln angebracht, die nun Auskunft geben über die kulturellen Schätze am Wegrand und die Ortschaften, durch die man fährt.
 
In und um Bütthard führt der Kulturradweg durch  die Kulturlandschaft am Westrand des Ochsenfurter Gaus. Die Dörfer, die sich um Bütthard reihen, haben zumeist nur um die hundert Einwohner - doch gibt es überall einzigartige Besonderheiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kirchen, denn der fruchtbare Gauboden erlaubte es dem kleinsten Dorf, ein eigenes Kirchengebäude zu errichten.
 
So findet sich in Gützingen der Altar der Spitalkirche in Würzburg. In Höttingen gibt es an der Kirche eine sehr alte Glocke und eine Uhr, aber keinen Turm dazu.
 
Gaurettersheim zeichnet sich durch seine „Rippe“ aus. Tiefenthal ist der einzige Ort, durch den die Bundesstraße 19 hindurchführt. Von dort überquert der Radweg die Grenze nach Baden-Württemberg in den nördlichsten Ort Württembergs, nach Simmringen.
 
Das benachbarte Bernsfelden hatte als Besitz des Deutschen Ordens eine Sonderrolle inne. Nach einem guten Stück durch den Wald kehren die Radler nach Unterfranken zurück und gelangen vor Oesfeld an die Kapelle „Fürstenbild“, wo ein Würzburger Fürstbischof verstarb. Wieder wird die Landesgrenze passiert und man erreicht bei Bowiesen den Dreiländerstein, der im Jahr 1862 tatsächlich drei souveräne Länder voneinander schied. Durch den Wald geht’s zurück zur Marienkapelle bei Bütthard.
 

Bei der Einweihung des Kultur-Radwegs am Sonntag, 30. Juni  ist folgendes Programm vorgesehen:
9.00 Uhr: Eröffnung mit dem Schulchor Bütthard, Begrüßung durch Bürgermeister  E. Gramlich. Grußworte des Landrats und der Kulturweg-AG
9.45 Uhr: Abfahrt an der Marienkapelle Bütthard. Stationen: Bütthard, Gützingen, Höttingen.
12.00 Uhr: Mittagspause in Gaurettersheim: „Gäradderschmer Bradwörscht mid Graud / Grumbieresubbe“. Weiterfahrt nach Tiefenthal, Simmringen, Bernsfelden.
15.00 Uhr: Station Fürstenbild: Kaffee und Blooz. Weiterfahrt nach Oesfeld, Bowiesen, Dreiländerstein mit kleiner Überraschung, Keltenschanze
18.00 Uhr: Rückkehr an der Marienkapelle in Bütthard.

 
In der Arbeitsgemeinschaft „Kulturweg Dreiländereck“  haben mitgewirkt: Markt Bütthard, Gemeinde Igersheim, Allianz Fränkischer Süden, Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Uni Würzburg und Spessartbund.
 
 
 

Weitere Informationen

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für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die 07931 497-0 oder an Info@Igersheim.de