Georg Schumann erhält den Zukunftspreis 2020 des Main-Tauber-Kreises!

Wir sind stolz auf unseren Georg Schuhmann!

Zukunftspreis 2020 für Unternehmen bis 50 zeichnet beste Innovationen aus

Georg Schumann GmbH & Co KG und Ansmann AG auf den ersten Plätzen

Das Bild zeigt Georg Schumann mit Landrat Reinhard Frank und Dezernentin Ursula Mühleck bei der Verleihung des Zukunftspreises
Über den 1. Preis für Unternehmen bis 50 Mitarbeitende freut sich Georg Schumann (rechts) mit Landrat Reinhard Frank und Dezernentin Ursula Mühleck. Foto Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Frank Mittnacht

Die Kreis-Wirtschaftsförderung hat den Zukunftspreis Main-Tauber-Kreis 2020 vergeben. Diesmal wurden die besten Innovationen mit besonderem Augenmerk auf die Themen Digitalisierung, Fachkräfte und Klimaschutz gesucht und jeweils mit einem Geldpreis, einer Glasskulptur und einer Urkunde prämiert. Bei der Preisvergabe wurden zwei Kategorien gebildet, für kleinere Unternehmen bis 50 Mitarbeitende und für größere Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden. Mit dem jeweils ersten Preis in den beiden Kategorien wurden die Georg Schumann GmbH & Co KG aus Igersheim sowie die Ansmann AG aus Assamstadt ausgezeichnet.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Preisverleihung nicht wie geplant am 22. April im bewährten feierlichen Rahmen stattfinden. Landrat Reinhard Frank und die Dezernentin für Kreisentwicklung und Bildung, Ursula Mühleck, überreichten die Preise daher corona-konform im Landratsamt Main-Tauber-Kreis an die Siegerunternehmen, deren Vertreterinnen und Vertreter nacheinander statt bei einem gemeinsamen Treffen empfangen wurden.

In der Kategorie für Unternehmen bis 50 Mitarbeitende wurde der erste Platz der Georg Schumann GmbH & Co KG aus Igersheim, einem Hersteller von Holzbausätzen, zugesprochen.  Der Betrieb hat als Innovation eine automatische Bauteilbeschriftung zur Arbeitserleichterung im Unternehmen erschaffen. Das System stellt eine Kombination aus einem 3D-Kamera-ystem mit intelligenter Flächenerkennung und einem Roboter mit integrier tem Druckkopf dar. Die Jury hat insbesondere den Effizienzvorteil des Systems erkannt und die damit einhergehende Optimierung des Arbeitsprozesses, indem nun alle relevanten Informationen direkt auf dem Bauteil zu finden sind. Platz zwei erreichte der Fassadenbauer hilbra Theo Hildenbrand GmbH aus Freudenberg. Der dritte Preis ging an die Frey Schrauben GmbH aus Boxberg.

Bei den Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden wurde mit dem ersten Platz die Ansmann AG aus Assamstadt, ein Hersteller für Batterie-, Akku-, Lade- und Antriebstechnik sowie Lichttechnologie, ausgezeichnet. Auf Platz zwei kam die Bohlender GmbH aus Grünsfeld. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert aus verschiedenen Hochleistungskunststoffen professionellen Laborbedarf. Mit dem dritten Preis wurde die Menü-Manufaktur Hofmann GmbH aus Boxberg ausgezeichnet.

Bei der Landkreisverwaltung waren insgesamt 20 Bewerbungen eingegangen. Die Projekte wurden von einer elfköpfigen Jury bewertet und die Preisträger festgelegt. Am Samstag, 22. Mai, wurde in den Fränkischen Nachrichten und in der Wertheimer Zeitung eine Sonderbeilage zum Zukunftspreis Main-Tauber-Kreis 2020 mit weiteren Informationen veröffentlicht. Die Beilage steht auch unter www.main-tauber-kreis.de/zukunftspreis als PDF-Datei zur Verfügung.

Der Zukunftspreis wird im zweijährigen Rhythmus zu einem jeweils wechselnden Thema vergeben. Im Jahr 2012 lautete das Motto „Familienfreundlichkeit“. 2014 ging es um „Willkommenskultur“, 2016 um „Ausbildung – Karriere daheim“, 2018 stand der „Wissenstransfer“ im Mittelpunkt der Ausschreibung und nun das Motto „Innovation“. Der Zukunftspreis wird durch die Sparkasse Tauberfranken finanziell unterstützt.

Text: Landratsamt Main-Tauber-Kreis