
Die Besiedlung um Igersheim geht nach den Bodenfunden auf ca. 4.000 vor Christus zurück. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1090.
Mit dieser Urkunde stattete der Bürger und Dienstmann Wignand von Mainz das neu gegründete Kloster Komburg unter anderem mit 20 Huben und 20 Jauchert Weinberg in Igersheim aus.

1990 wurde deshalb das 900-jährige Jubiläum dieser ersten urkundlichen Erwähnung Igersheims festlich begangen. Eindrucksvoll wurden in einem großen Festumzug die vergangenen Jahrhunderte dargestellt. Zahlreiche Urkunden belegen die weitere wechselvolle Geschichte Igersheim.
1431 wird Schloss und Amt Neuhaus Eigentum des Deutschen Ordens. Der neue Besitz bildet das Deutschordensamt Neuhaus, das von einem Amtmann geleitet wird. Zum Amt gehörten damals Neuhaus, Igersheim, Markelsheim, Neuses, Apfelbach, Harthausen, Bernsfelden und Althausen.
1809 wird Neuhaus aufgrund eines Dekrets von Kaiser Napoleon württembergisch.
1880 hatte Igersheim 982 Einwohner. Es gab damals eine Ziegelei, eine Mühle mit 4 Mahlgängen und einem Schälgang, 2 Schildwirtschaften, 2 Speisewirtschaften und 2 mit Wirtschaft verbundene Bierbrauereien sowie 4 Kramläden.
1906 vernichtete die Peronospera fast den gesamten Rebenbestand. Seither ist Igersheim keine Weinbaugemeinde mehr. Nach der Währungsreform setzte in Igersheim ein wirtschaftlicher Aufschwung ein, mit dem ein stetiger Einwohnerzuwachs einherging.
1972 wurde der Eingemeindungsvertrag mit den ehemals selbständigen Gemeinden Bernsfelden, Harthausen, Neuses und Simmringen geschlossen.

In den folgenden Jahren vollzog sich in Igersheim ein rascher Wandel von einem landwirtschaftlich geprägten, hin zu einem Wohn- und Gewerbestandort.
Igersheim stellte sich heute als ein moderner Ort mit guter Infrastruktur dar. Günstig gelegen im Mittleren Taubertal kann es heute als beliebter Wohn- und Gewerbestandort bezeichnet werden, dessen Entwicklung in den nächsten Jahren durch zukunftsorientierte Planung und eine solide finanzielle Grundlage gesichert ist.

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